down †o †he devil


Seele in Not
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Still I'm numb and drunk of your kiss
Still I'm down and hurt to the core
Still there're things in you I will miss
But they're not worth suffering for
No... they're not worth suffering for

As I speak these words, you slide away, far away
I won't lose all my hope just for you... just for you






unsettled soul(s)
Neulich ging es mir ziemlich dreckig. Das ging schon ziemlich lange so, so dass sich mir der Gedanke aufdrängte, dass es nötig sei, etwas zu tun. Die Hausmedizin hatte soweit zwar zwischenzeitliche Linderung, aber keine Heilung bewirken können. Also musste ein Fachmann her. Ich ging zu meinem Arzt.

"Ihnen geht es ziemlich dreckig, so wie ich das auf den ersten Blick beurteilen kann", begrüßte er mich, "wir müssen unbedingt etwas tun." Das wusste ich selber. Aber vielleicht wusste mein Arzt ja was. "Wir müssen das Übel an der Wurzel packen." Das klang sehr überzeugend, mein Arzt wusste, was er tat. "Es gibt zwar kein Allheilmittel für Ihr Problem" - ach, nein? - "aber ich habe natürlich ein Rezept für sie." Das war zu erwarten. Er kritzelte etwas auf einen Rezeptzettel, das ich nicht entziffern konnte, aber der Apotheker war sicherlich ausgebildet in Kryptographie.



Tatsächlich, ich gab ihm das Rezept und schon wenig später hatte ich ein Fläschchen Medizin in der Hand. Die Farbe war nicht mein Geschmack, um nicht zu sagen ekelig, und als sich die pinke, dickflüssige Masse über meinen Geschmacksnerven ausbreitete, ging es mir noch viel schlechter als vorher. Gute Medizin ist bekanntlich bitter, und so ließ ich einige Zeit die Tortur dieser Medizin über mich ergehen. Als sich nach langer Zeit immer noch nichts tat, und ich das Gefühl hatte, dass es mir noch sehr viel dreckiger als vorher ging, beschloss ich, erneut einen Arzt aufzusuchen.



Die Urlaubsvertretung meines Hausarztes sah mich an, warf dann einen Blick in meine Krankenakte und wollte mir anschließend weismachen, dass es mir schon erheblich besser ginge, dank der Medizin, die mein Hausarzt mir verschrieben hatte. Als ich darauf bestand, dass es mir immer noch dreckig ginge, ließ sich die Ärztin dazu hinreißen, mir ein neues Rezept auszustellen.



Die Flüssigkeit war jetzt nicht mehr ganz so dickflüssig, die Farbe war undefinierbar und der schlechte Geschmack zog mir die Schuhe aus. Was tut man nicht alles, um gesund zu werden. Nach einer Woche stellten sich erhebliche Nebenwirkungen ein. Alle zwei Stunden bekam ich einen Schwindelanfall und außerdem hatte ich einen bräunlichen Ausschlag, der nach einer weiteren Woche anfing, entsetzlich zu jucken.


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