down †o †he devil


Seele in Not
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Still I'm numb and drunk of your kiss
Still I'm down and hurt to the core
Still there're things in you I will miss
But they're not worth suffering for
No... they're not worth suffering for

As I speak these words, you slide away, far away
I won't lose all my hope just for you... just for you






unsettled soul(s)
Eine nicht zu beschreibende Gestalt kam auf mich zu. Sie war dunkel wie die schwärzeste Nacht, doch zugleich hell wie der schönste Sommertag. Sie war gewaltig groß, doch erschien sie winzig klein. Diese Gestalt war so unglaublich, ich musste meine Augen schließen. Sie sprach mit einer mächtigen Stimme, die meine Ohren jedoch nur wie ein leichter Frühlingswind umsäuselte: "Ich bin da." Ich öffnete die Augen und sah genauso undeutlich wie zuvor. Ich stutzte, da ich niemanden erwartet hatte. Ich traute mich nicht zu fragen, doch die Worte ließen sich nicht bremsen: "Wer bist du?" Die Gestalt schien zu lachen und mich dabei fragend anzusehen. Sollte ich wissen, wer es war? Nein, so eine Gestalt hatte ich noch nie gesehen. Und trotzdem: Sie hatte etwas eigentümlich Vertrautes an sich, als ob wir uns schon seid Jahren kennen würden. "Ich bin der Tod." Eine kurze Antwort. Ich war überwältigt.



"Bist du gekommen, um mich zu holen?" fragte ich ungläubig. "Ich hole niemanden. Das Leben kommt zu mir, wenn es an der Zeit ist. Es bleibt eine Weile, bis ich es wieder gehen lasse." Ich staunte zweifelnd. "Das Leben kommt zu dir," wiederholte ich, "aber der Tod ist doch nicht freiwillig?" Die Gestalt schien wieder zu lachen. Welch eine dumme Frage, die ich gestellt hatte. "Der Tod ist notwendig." Das wollte mir nicht so ganz in den Kopf. Ich hatte doch erlebt, wie sehr die Menschen am Leben hingen, wie sehr sie um ihr Leben kämpften, auch wenn es noch so aussichtslos war. Und jetzt kommt diese Gestalt und sagt, der Tod sei notwendig.



"Das verstehe ich nicht." Das ständige Lachen, das die Gestalt immer als erste Antwort für meine Fragen parat zu haben schien, fing an mich zu ärgern. Da kommt sie zu mir und sagt, sie sei der Tod. Das Leben komme zu ihr. Und das, weil der Tod notwendig ist. Da soll einer keine Fragen haben. Und diese Gestalt? Sie lacht nur einfach. "Der Tod ist notwendig. So wie jeder Anfang ein Ende voraussetzt, so setzt das Leben den Tod voraus." "Und das ewige Leben? Hat Christus nicht den Tod besiegt?" Schon wieder dieses Lachen. "Den Tod besiegt, das ist gut. Aus menschlicher Sicht kann man das wohl tatsächlich so sagen. Wobei ich nicht behaupten kann, dass wir je miteinander gekämpft hätten. Das hätte ich nie gewagt, nie wagen können. Doch zu deiner ersten Frage: Genauso wie das Leben ewig ist, ist auch der Tod ewig. Nur fristet der ewige Tod im Gegensatz zum ewigen Leben eher ein Schattendasein."


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