down †o †he devil


Seele in Not
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Still I'm numb and drunk of your kiss
Still I'm down and hurt to the core
Still there're things in you I will miss
But they're not worth suffering for
No... they're not worth suffering for

As I speak these words, you slide away, far away
I won't lose all my hope just for you... just for you






unsettled soul(s)

Langsam hatte ich es satt. Es ging mir viel dreckiger als vorher, und die Medizin, die mir helfen sollte, verschlimmerte meinen Zustand in einer Weise, die ich mir nicht hätte träumen lassen. Gab es denn keine Alternativen?



Ich ging zu einem Heilpraktiker. Mein Hausarzt hatte mich vor solchen Menschen gewarnt. Sie seien eine Gefahr für das gesamte Gesundheitswesen. Sie versprächen Heilung und böten nur Untergang. Diese Warnung dröhnte ständig in meinem Ohr, doch ich war verzweifelt.



Ganz so schlimm, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, war der Heilpraktiker dann doch nicht. Er war ein ganz netter Mensch, vielleicht etwas abgehoben und realitätsfremd, doch was bedeutete in meinem Zustand schon Realität? "Ihnen geht es ziemlich dreckig." Das wusste ich und hatte es auch schon oft genug von meinem Hausarzt gehört. "Ja, die Schulmedizin ist bei ihrem Problem natürlich ratlos." Das hatte ich schmerzlich erfahren müssen. "Es wird nicht leicht, sie zu heilen." Das klang ehrlich. "Aber ich habe natürlich ein Rezept." Das hatte ich befürchtet. Aber ich war verzweifelt. "Es gibt da eine seltene Pflanze, deren heilende Wirkung allerdings einem Wunder gleichkommt." Das klang etwas phantastisch, aber ich war verzweifelt. "Diese Pflanze wächst allerdings nur in einer sehr schwer zugänglichen Gegend." Ich wusste, die Sache hatte einen Haken. "Hier habe ich ein Foto und eine Karte. Sie müssen sich schon selber auf den Weg machen, es ist ja ihre Gesundheit und nicht meine." Ja, schon, aber war es nicht sein Job, für meine Gesundheit zu sorgen? "Viel Glück und gute Besserung!"



Wie ich zu dieser Pflanze kam, ist eine eigene Geschichte. Jetzt stehe ich hier, kurz davor sie zu pflücken. Plötzlich stehen meine Hausarzt und seine Vertretung neben mir. "Wie können sie das tun, sich auf diesen Scharlatan zu verlassen, jetzt, wo die Medizin gerade zu wirken beginnt? Sie müssen jetzt mit der bewährten Medizin weiter behandelt werden, sonst war alles umsonst." - "Aber, es geht mir doch so schlecht!" - "Das hat nichts zu sagen, sie sind auf dem Weg zur Besserung, riskieren sie nichts unüberlegtes!" Jetzt schaltet sich die Vertreterin ein. "Sie dürfen das nicht tun, jetzt, wo sie gerade auf dem Weg zur Besserung sind." Das sagte schon mein Hausarzt. "Bedenken sie die Gefahren." Mir geht es dreckig, so dreckig wie nie, und ich bin bereit, ein Risiko einzugehen. Ich greife nach der Pflanze. Mein Hausarzt und meine Vertreterin werden hysterisch. "Tun sie das nicht!" schreien sie mit vereinten Kräften. "Wenn sie das tun, bedeutet das ihren Untergang. Erst werden sie ganz rot im Gesicht, dann grün, und wenn es dann ganz dick kommt, dunkelrot!" Ich zögere. Was soll ich tun?


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