down †o †he devil


Seele in Not
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Still I'm numb and drunk of your kiss
Still I'm down and hurt to the core
Still there're things in you I will miss
But they're not worth suffering for
No... they're not worth suffering for

As I speak these words, you slide away, far away
I won't lose all my hope just for you... just for you






unsettled soul(s)

Meine nächste Frage brauchte ich nicht stellen, doch bevor die Gestalt sie beantwortete, lachte sie wieder. "Aus menschlicher Sicht muss man den Tod wohl als eine Art Zwischenstadium sehen. Wie ich schon sagte, wenn es an der Zeit ist, lasse ich das Leben wieder gehen. Für Euch Menschen ist Christus drei Tage bei mir geblieben. Für uns beide war das ein Wimpernschlag und eine Ewigkeit. Zeit spielt keine Rolle." Da musste ich widersprechen. "Zeit ist das wichtigste Gut, das wir Menschen haben!" spielte ich mich auf. "Das ist euer Hauptproblem," wurde ich bemitleidet, "das ist euer Hauptproblem."



Die Gestalt schwieg eine Weile und schien mich zu bedauern. "Ohne das Leben hättet ihr keine Zeit. Und weil euch die Zeit so wichtig ist, und ihr merkt, dass sie für euch begrenzt ist, vergesst ihr über die Zeit euer Leben zu leben. Viele Menschen leben nur noch für die Zeit. Dabei hat Gott das Leben für die Ewigkeit geschaffen, und die hat nun wirklich nichts mit der Zeit zu tun." Jetzt war ich mit dem Lachen an der Reihe. Obwohl es bei mir eher hysterisch klang als bemitleidend. "Die Zeit hat nichts mit der Ewigkeit zu tun! Das gibt es doch nicht. Ohne ein Gefühl für die Zeit hätte niemand ein Gefühl für die Ewigkeit." Die Gestalt sah mich eindringlich an. "Ist dir nie aufgegangen, wie sehr sich Zeit und Ewigkeit widersprechen? In der Zeit muss alles einen Anfang haben und ein Ende. Die Ewigkeit hat keines von beiden." "Das Leben hat aber Anfang und Ende, wie kann es da ewig sein?" "Du willst doch wohl nicht behaupten, deine Geburt wäre der Anfang vom Leben gewesen und dein Tod werde das Ende vom Leben sein?" "Der Anfang und das Ende von meinem Leben." "Und woher kommt dein Leben? Von Gott, aus der Ewigkeit. So einfach ist das. Ab und zu könnt ihr Menschen diese Ewigkeit spüren. Doch die meiste Zeit denkt ihr an Dinge, die Anfang und Ende haben. Nur könnt ihr euch nie mit dem Ende abfinden. Irgendwann wird dir bewusst werden, dass dein Leben, das du als endlich erlebst, nur ein winziger Teil der Ewigkeit ist. Nur kannst du das nicht erfahren, weil du stets versuchst, deinen kleinen Verstand zu gebrauchen, anstatt auf deine Gefühle zu vertrauen. Aber tröste dich, du bist nicht der einzige." Mit diesen Worten wollte die Gestalt gehen.



"Du bist nicht gekommen, um mich zu holen?" fragte ich. "Nein. Und du kommst in nächster Zeit auch nicht bei mir vorbei." "Wer bist du?" fragte ich, und nach einer Weile fügte ich hinzu: "Bist du Gott?" Bevor die Gestalt verschwand, antwortete sie: "Ich bin der Tod. Gott ist das Leben."


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